Account: dt: Konto. Besitzer eines sog. Accounts bei einem Provider, haben eine Zugangsberechtigung zu den verschiedenen Internet-Diensten. Ein Account besteht in der Regel aus einer User-ID (Benutzerkennung), die aus einem Login-Namen und dem Paßwort bestehen. Im Zusammenhang mit einem Konto bei einem der zahlreichen Anbieter von kostenlosen eMail-Adressen (GMX, Hotmail, usw.) spricht man ebenfalls von Account.
ActiveX-Control: Kleines Programm, das in Webseiten integriert ist. Dient dazu Sites mit Multimedia-Elementen (z. B. Bildanimationen) zu ergänzen.
Administrator: Kurzform Admin, verantwortlicher Netzwerkbetreuer und Systemverwalter. Admin-C steht für administrativer Kontakt und ist der Verantwortliche einer Domain. Internet, Usenet und Intranet sind Netzwerke.
ADSL: Asymmetric Digital Subscriber Line, steht für eine hochentwickelte Technologie zum Transport von großen Datenmengen über Kupferleitungen. Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten bis zu acht Megabit pro Sekunde zum Kunden und einem Megabit pro Sekunde vom Kunden zurück ins Netz und ist damit rund 60 mal schneller als ISDN.
Akronym: Kurzwort, auch aus mehreren Anfangsbuchstaben einer Redewendung zusammengesetzt. Hilft, Zeit beim Tippen zu sparen :-).
Attachment: Beliebige Dateien, die an eMails 'angehängt' sind. Diese Dateien können Textdokumente, Bilder, Töne oder komplette Internetseiten sein. Bei eMails mit Attachment von unbekannten Absendern ist Vorsicht geboten, da als Anhang Programme - also auch Computerviren oder -> Trojaner - verschickt werden können. Solche Attachments sollten nicht geöffnet werden!
Baud, Baudrate: Die Baudrate ist die Bezeichnung für die Geschwindigkeit, mit der serielle Daten übertragen werden, sie gibt die Anzahl der Zustände des übertragenen Signals/Sekunde in Baud (Bd) an. Benannt ist sie nach dem französischen Techniker Baudot.
Bit: Die kleinste Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1.024 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1.024 Kilobyte sind ein Megabyte.
Bluetooth: Technik zur drahtlosen Nahbreichs-Kommunikation (wenige Meter) zwischen einem Computer, seinen Peripheriegeräten und anderen Komponenten wie Laptops, Handys etc. Soll langfristig den "Kabelsalat" an und um Computer ersetzen. Erstmals in größerem Rahmen vorgestellt auf der CeBIT 2000 und propagiert von namhaften Handy- und Laptop-Herstellern sowie IBM.
Bookmarks: Werden, je nach Browser, auch Lesezeichen oder Favoriten genannt. Dienen dazu Adressen von Seiten zu speichern um diese später schnell wiederzufinden.
Bot: Verkürzung von "Robot", Tool, das automatisch reagiert und Aufgaben erledigt. Es beantwortet z.B. in bestimmten Usenet-Gruppen Artikel automatisch oder löscht (Cancelbot).
Bounce: Sprung, Aufprall - wenn eine Nachricht das tut, dann kommt sie mit einem Unzustellbarkeits-Vermerk zurück (Undeliverable mail oder message undeliverable). Ursachen können ein Verschreiber in der eMail-Adresse sein, oder sie existiert nicht mehr, es gab Probleme mit einem an Versand beteiligten Netzwerk, oder der Absender hatte sie verfremdet, um Spam zu vermeiden. Ist eine im Usenet häufige, aber nicht tolerierte Maßnahme. Wird leider gerne von verschiedenen Magazinen empfohlen. (Türsteher von Bars heißen in den USA bouncer, und wenn dort Schecks platzen, dann sind sie bounced. Irgendwo aus dieser Richtung stammt der Begriff.)
Browser: Programm für den Zugriff auf das World Wide Web im Internet. Die populärsten Web-Browser sind das Programm "Navigator" von Netscape und der "Internet Explorer" von Microsoft. An Bedeutung gewinnt auch der kompakte und schnelle Browser "Opera", der allerdings nicht kostenlos angeboten wird.
Bug: Bezeichnung für einen Fehler in einer Software.
Cancelbot: Programm ("Bot" als Abkürzung für "Robot"), das Spam und Crossposts sucht, beseitigt und Beschwerden wegen exzessiver Werbung ausarbeitet. Einem Cancelbot fällt auf, wer bekannte Firmennamen häufig wiederholt oder häufig dieselbe URL statt in einer korrekt abgetrennten Signatur im Nachrichtentext unterbringt.
Chat: "Plaudern" mit Menschen auf der ganzen Welt über das Internet. Chatten kann man entweder über Chat-Seiten im WWW oder im IRC-Chat über spezielle Chat-Programme (Chat-Clients).
Client: eigentlich Kunde, ist das Computer- bzw. Hardwaregegenstück zum Server, von dem er Daten anfordert. Ein Client kann auch ein Programm sein, z.B. ein eMail-Client ist ein Programm zum Schreiben und Versenden von eMails, ein News-Client eines zum Lesen und Schreiben im Usenet. Ein Web-Browser ist ein WWW-Client und vereinigt meist mehre andere Clients.
Cyberspace: Künstliche Computerwelt. Wortschöpfung des amerikanischen Science-Fiction-Autors William Gibson in seinem Roman "Neuromancer" (1984).
Domain: = Gebiet - Bestandteil einer Internetadresse, einer eMail-Adresse, der MID eines Usenet-Artikels etc., entspricht etwa dem Namen einer Stadt auf einer Landkarte. Der Name ist jedoch nur eine Umschreibung, ein sog. Alias einer längeren Zahlen-Punkt-Kombination (= IP-Adresse), die einen Server weltweit eindeutig identifiziert. Die Zuordnung von Alias und IP-Adresse übernimmt der DNS (Domain Name Server).
Download: Bezeichnet das herunterladen von Dateien aus dem Internet auf den eigenen Rechner. Im Grunde ist also auch das einfache Aufrufen von Seiten im WWW ein Download. Meistens meint man damit aber das herunterladen von größeren Dateien und Programmen. Je nach Datei-Größe der Datei kann ein Download auch mehr als eine Stunde dauern.
E-Commerce: Oder: eCommerce. Allgemeine Bezeichnung für über Datennetze abgewickelten Geschäftsverkehr. Darunter fallen Warenbestellungen über das Internet ebenso wie der Kontakt zwischen einzelnen Firmen.
Electronic Tracking: Rückverfolgungssysteme von Versandunternehmen mit elektronischer Quittung an verschiedenen Übergabepunkten. So kann der Kunde im Internet prüfen, wo sich sein Auftrag in diesem Moment befindet.
E-Mail: Oder: eMail. Elektronische Post, die in einem Computernetzwerk oder via Datenfernübertragung übermittelt wird. Zum Versenden der Mails verwendet man ein eMail-Programm. Diese Programme sind in der Regel Bestandteil eines Browser-Paketes und werden bei der Installation von Netscape Communicator oder Microsoft Internet Explorer standardmäßig mitinstalliert (Netscape Messenger, bzw. Microsoft OutlookExpress).
Emoticons: Wortschöpfung aus 'Emotion' und 'Icon'. Dies sind aus den verfügbaren Tastatur-Zeichen gebildete Smileys oder Symbole die dazu dienen Gefühle auszudrücken. Am bekanntesten ist der Smiley :-)
FAQs: englisch: Frequently Asked Questions. Liste häufig gestellter Fragen und deren Antworten.
Firewall: Schutzsystem, um unerlaubte Zugriffe auf ein privates Datennetz oder aus einem Netz zu verhindern. Eine Firewall besteht entweder aus Hardware, einer Software oder einer Kombination von Hard- und Software.
Flatrate: Für den Internetzugang wird nur noch ein monatlicher Pauschalpreis gezahlt - weitere Gebühren (z. B. für Telefonverbindung) entfallen. In den USA weit verbreitetes Berechnungsmodell, in Deutschland wird eine Flatrate z. Zt. allerdings nur von wenigen Providern zu (noch) relativ hohen Preisen angeboten.
Forum: Abgegrenzter Bereich im Rahmen eines Online-Angebotes, in dem öffentlicher Datenaustausch möglich ist (nicht Usenet!). Der Online-Dienst CompuServe hat z.B. zahlreiche Foren, die jeweils von einem Verantwortlichen gepflegt werden ("Betreiber"), und viele Seiten im WWW haben einen solchen interaktiven Bereich, dann ist es ein Web-Forum.
Frames: Manche Webseiten sind mit Rahmen (= frames) in mehrere Bereiche unterteilt (z. B. Navigationsleiste, Textteil).
Freeware: Software, für private Anwender kostenlos und bedarf keiner Lizensierung; die gewerbliche Weitergabe und Nutzung schon. Die Software unterliegt in vollem Umfang dem Urheberrecht, jedoch nicht der Produkthaftung durch den Autor.
FTP: File Transfer Protocol. Per FTP ist es möglich, Dateien von einem FTP-Server, einem Rechner, der sich an jedem Ort im Netz befinden kann, Dateien auf den eigenen Rechner herunterzuladen oder Dateien auf diesen Server aufzuladen.
Gateway: = Einfahrt, Tor. Das ist ein Computer, der zwei Netzwerke miteinander verbindet. Im engeren Sinn sind es Übergänge zwischen verschiedenen Online-Systemen, z.B. CompuServe und Internet, oder Mailboxnetzen (Fido, Maus ...) und Internet. Diese Gates haben quoted printable erforderlich gemacht, denn einige Systeme arbeiten auf 7-bit-Basis), andere auf 8-bit-Basis (heute fast alle).
Header: = Nachrichtenkopf, aus Benutzereingaben und Systemdaten generiert, ähnlich einem konventionellen Briefkopf. Die Header von Usenet-Nachrichten und von eMails unterscheiden sich nur in einigen Zeilen.
Hoax: = englisch für Falschmeldung, Ente, blinder Alarm oder "verkohlen", eine schwächere Form ist Fake. Ein HOAX ist eine eMail, die z.B. vor Viren oder anderen Computer-Katastrophen warnt, medizinische Hilfe für ein krankes Kind erbittet oder "Geld für’s Surfen“ anbietet und an möglichst viele Freunde und Bekannte weitergeleitet werden möchte. Meistens ist sie selbst der "Virus”, denn sie breitet sich kettenbriefartig aus, ohne jedoch irgendeine relevante Information zu beinhalten.
Host: = Wirt oder Gastgeber. Daten-anbietender Computer, vergleiche Server.
HTML: Hypertext Markup Language, Sprache zur Darstellung von Seiten im -> World Wide Web. Sie legt die Anordnung von Text, Grafik und Bildern auf einer Web-Site fest. Mittlerweile erlauben einige eMail-Programme auch das versenden von Mails im HTML-Format. Damit können -> eMails farbig gestaltet, mit verschiedenen Schriftarten und eingebundenen Graphiken verschickt werden. Diese Möglichkeit sollte man allerdings sehr vorsichtig einsetzten: Durch die höhere Dateigröße und die Tatsache, daß solche Mails nicht von jedem eMail-Programm gelesen werden können, sind HTML-Mails bei vielen Empfängern unbeliebt.
Instant Messenger, IM: Das sind früher "Buddy Finder" genannte, meist kostenlose Programme, die Echtzeit-Kommunikation ermöglichen. Ist der Benutzer online, zeigt ein Fenster die im Adreßbuch stehenden Freunde an und ermöglicht die direkte Kontaktaufnahme via Kurznachrichten.
Internet: Weltweites Computernetzwerk mit einheitlichem Übertragungsprotokoll (TCP/IP). Wurde in den 70er Jahren in den USA zu militärischen Zwecken (ARPANET) entwickelt. Verbindet heute mehrere zehntausend lokale Computernetzwerke, über die schätzungsweise 80 Millionen Benutzer erreicht werden können.
Internet-Dienste: Das Internet besteht aus mehreren Diensten, die verschiedene Möglichkeiten bieten Daten zu Empfängern zu übertragen. Zu diesen Diensten gehören unter anderem: -> Chat, eMail, World Wide Web, FTP ...
Intranet: Internes Netzwerk in Organisationen oder Unternehmen, das mit der Technik des Internets gebildet wird.
ISDN: Integrated Services Digital Network (diensteintegrierendes digitales Netzwerk) für die Übertragung von Ton, Videofilmen und Bildern. Im Vergleich zum analogen Telefon bietet ISDN höhere Übertragungsraten, bessere Übertragungsqualitäten und einen einfacheren Übergang zu digitalen Geräten.
ISP: Internet Service Provider. Ermöglicht seinen Kunden den Zugang ins Internet.
Java: Netzwerk-Programmiersprache des US-Computerherstellers Sun. Mit Java können Programme unabhängig von Betriebssystemen wie Windows oder Unix über das Internet bereitgestellt werden. Java wird auch in Geräten aus der Verbraucherelektronik eingesetzt. Ein neues Netzwerksystem auf der Basis von Java heißt Jini.
Killfile oder Killfilter: frei konfigurierbare Datei bzw. Funktion, die Anweisungen zum Aussieben von unerwünschten Nachrichten enthält (viele News- und Mailprogramme können das). In den USA heißt das auch Bozo filter nach einem Clown, den in den USA jedes Kind kennt. Siehe auch PLONK.
Konvergenz: Schlagwort für das Zusammenwachsen von Computer- und Fernseh-Technologie. So wird es möglich, über das TV-Gerät auf Online-Angebote zuzugreifen oder auf dem PC TV-Programme zu sehen.
Kryptographie: Verfahren zum Verschlüsseln elektronischer Post. Es macht die übermittelten Daten für Unbefugte unleserlich.
LAN: Local Area Network. Computer-Netzwerk, das auf räumlich begrenztem Gebiet über einen Zentralrechner (Server) verschiedene Computer und Peripheriegeräte verbindet.
Link: Auch: Hyperlink. Verknüpfung, bzw. Verweis auf eine andere Seite im -> World Wide Web. Klassische Text-Links sind blau eingefärbt und unterstrichen aber auch Bilder oder Text in anderer Farbe kann 'verlinkt' sein. In den meisten -> Browsern erkennt man einen Link am veränderten Mauzeiger (meistens wird eine kleine Hand angezeigt). Klickt man auf diesen Link öffnet sich ein neues Fenster mit der entsprechenden Seite.
Modem: Zusatzgerät zum Computer, daß benötigt wird um Daten mit einem anderen Rechner auszutauschen. Es wird zwischen Rechner und Telefonbuchse angeschlossen. Es gibt interne (Steckkarte im Computer) oder externe Modelle. Die Geschwindigkeit eines Modems entscheidet ausschlaggebend darüber, wie schnell z. B. eine Site aus dem WWW übertragen wird. Üblich sind heute Modems mit einer Geschwindikkeit von 56k.
Multimedia: Schlagwort, das die Integration von Textinformationen mit Standbildern, Videofilmen und Tönen beschreiben soll. Multimedia- Anwendungen erfordern leistungsfähige Hardware und geeignete Ein- und Ausgabegeräte (CD-ROM-Laufwerk, Farbdrucker etc.).
Nettiquette: Kunstwort aus Network und Etiquette. Auf freiwilliger Übereinkunft basierende Verhaltensregeln im Internet.
Newsgroups: Lokale und Weltweite Diskussionsforen. Newsgroups gibt es zu den unterschiedlichsten Themen. Zugriff auf diese Newsgroups erhält man über spezielle Newsreader oder eMail-Programme wie OutlookExpress oder Netscape Messenger, die einen einfachen Newsreader integriert haben. Weiter Vorraussetzung: Der -> Provider muß den Zugang zu seinem Newsserver, auf dem die wichtigsten Newsgroups aus dem Usenet gespeichert werden, ermöglichen. Man sollte die jeweiligen Newsgroups zuerst eine Zeit lesen und unbedingt die Netiquette der Gruppe beachten bevor man in einer Newsgroup postet (eigene Beiträge sendet). Auf keinen Fall sollten Beiträge im HTML-Format oder mit -> Attachment gesendet werden!
Newsletter: Gezielte Verteilung von eMail an mehrere Empfänger über eine Verteilerliste oder einen List- Server. Je nach Ausrichtung haben alle subskribierten (eingeschriebenen) Empfänger die Möglichkeit, an eine solche Liste Nachrichten zu schicken und damit alle anderen Teilnehmer zu erreichen; oder nur der List-Owner (dann ist es ein Newsletter). Auch KÜRZEL hat jetzt einen Newsletter, für den jeder sich durch eine einfache Nachricht an rhusmann@gmx.de oder über meine Homepage anmelden kann.
Patch: Kleines Programm, das Fehler in einem Programm (z. B. Browser) behebt. Zahlreiche Patches können direkt aus dem Internet heruntergeladen werden. -> Download
Pentium: Hochleistungs-PC-Prozessor der Firma Intel, der als Nachfolger des 80486 ursprünglich 80586 heißen sollte. Da die Zahlenbezeichnung in den USA nicht urheberrechtlich geschützt werden konnte, wurde er nach dem griechischen Wort penta (fünf) benannt. Der neueste Pentium-Chip heißt Pentium III ist für den Einsatz im Internet optimiet aber wegen einer eingebauten Seriennummer umstritten.
Plug-ins: Kleine Zusatzprogramme für den -> Browser, die es ermöglichen spezielle Funktionen (z. B. Videos anschauen, Musik anhören) einer Site zu nutzen.
Pop-Server: Leistungsfähiger Rechner, der die eingehenden eMails und das elektronische Postfach des Kunden verwaltet. POP steht für Post Office Protocol.
Posting: Beitrag in einer -> Newsgroup.
Powerline: Technik, die die Datenübertragung durch das Stromnetz ermöglicht, ist schneller als ISDN. Die Möglichkeiten der Powerline-Technik reichen vom Surfen im Internet bis zum externen Ansteuern von Haushaltsgeräten und -installationen.
Provider: Firma, die einen Zugang zu einem Netz herstellt. Ein Internet-Provider vermarktet beispielsweise den Zugang zum Internet. -> ISP
Proxy-Server: Leistungsfähige Rechner der -> Provider, die häufig abgerufene Sites zwischenspeichern und zur schnellen Verfügung bereithalten.
Remailer: Hilfsmittel zum anonymen Versenden von elektronischen Nachrichten -> die Nachrichten werden an einen Computer geschickt, der alle Hinweise auf den Absender entfernt und die Nachricht dann zum Empfänger weiterleitet.
Router: Gerät, das zwei lokale Netzwerke (LANs) miteinander verbindet. Mit der Hilfe von Routern können Datenpakete gefiltert und umgeleitet werden. Router spielen häufig in Schutzvorkehrungen von Hacker-Angriffen eine wichtige Rolle.
Server: Zentralrechner eines Netzwerkes, der anfragenden (Client-) Computern Informationen gibt und Zugriffsrechte überwacht. So gibt es z.B. Mail-, FTP- und Newsserver (für das Usenet, auch Feeds = "Fütterer" genannt). Wichtig zu wissen: Sicherheit und Anonymität im Usenet.
Shareware: Software, die der Anwender ausführlich prüfen kann, bevor er sie kauft. Shareware-Versionen sind meistens zeitlich eingeschränkt, d.h. sie verlieren nach einem bestimmten Zeitraum den größten Teil Ihrer Funktionalität, manche nerven auch mit sog "Nag-Screens", d.h. wiederholten "Kauf mich!" - Aufforderungen oder sie sind funktionell eingeschränkt (Crippleware). Bei Shareware-Spielen funktionieren oft die unteren Level in der Testversion, die höheren nur nach dem Kauf.
Signatur: = Unterschrift unter elektronische Nachrichten jeder Art, besteht aus Grußformel, Namen und evtl. noch einigen persönlichen Angaben. Im Usenet ist das korrekte Abtrennen wichtig.
SMS: Short Message Service. Kurznachrichtendienst bei Mobiltelefonen, bei dem bis zu 160 Zeichen übertragen werden können.
SMTP-Server: Leistungsfähiger Rechner, der die ausgehenden eMails über das Internet an den Empfänger weiterleitet. SMTP steht für Simple Mail Transfer Protocol.
Spam: Bezeichnung für unerwünschte eMail-Werbung, die von Firmen teilweise zu Tausenden verschickt wird.
Suchmaschine: Mit einer Suchmaschine können Sie Seiten zu bestimmten Themen im Internet suchen. Bekannte Suchmaschinen sind: Fireball, AltaVista, Lycos, HotBot, ... Im Gegensatz zu -> Webverzeichnissen dursuchen die Suchmaschinen das gesamte Netz mit sog. Robots nach Seiten und nehmen diese in ihren Index auf. Bei der Eingabe eines Suchbegriffes in eine Suchmaschine wird dann dieser Begriff mit dem Inhalt der indizierten Seiten abgeglichen und alle Seiten angezeigt in denen dieser Begriff vorkommt. Bei einem häufig vorkommenden Wort ist es daher meist sinnvoll dieses mit weiteren Wörtern zum gesuchten Thema zu ergänzen.
Thread: = Faden. Die auf einen Artikel (Newsgroup, Online-Dienst, Web-Forum) folgenden Antworten. Darstellende Programme zeigen sie wie an einem Faden oder einer Kette hängend darunter dar und fügen oft noch ein Re: für Reply=Antwort vor dem Ursprungs-Betreff ein. Manche Programme stellen eine solche Nachrichtenabfolge als Baumstruktur dar.
Trojaner: Programme, die unbemerkt z. B. über Attachments auf der Festplatte installiert werden und das 'ausspionieren' von Daten auf dem Rechner (z. B. Passwörter, vertrauliche Dokumente) ermöglichen. (Begrenzten) Schutz dagegen bieten Antivirenprogramme, die das eindringen eines Trojaner in das System erkennen und eine entsprechende Warnung ausgeben.
Upload: Gegenteil von Download. Bezeichnet das Senden von Daten ins Internet.
URL: Uniform Resource Locator. URL ist die Adresse einer Website im World Wide Web. Eine typische URL sieht z. B. so aus: http://www.cybersonic.de/index.htm. - http: Definiert den Internet-Dienst, bzw. die Art der Site. www.cybersonic.de: Name des Servers, die Endung ".de" zeigt an, daß sich die Site in Deutschland befindet. index.htm: Ist eine spezielle Seite des Angebots cybersonic
Usenet: Mittlerweile in das Internet integrierter Verbund von Rechnern, die Netnews und die untergeordneten Newsgroups verwalten.
Virus: Programme, die ohne Wissen auf dem Rechner des Benutzers installiert werden; sich dort selbständig machen und Schaden anrichten - entweder durch Zerstörung, oder durch Ausspähen von Paßwörtern, Adressen und anderen persönlichen Daten. Dagegen gibt es Virenscanner, sehr viel Gefahr läßt sich aber schon durch Wissen vermeiden:
Webmaster: Ursprünglich war er/sie zuständig für alles, was mit dem Betrieb und z.T. auch mit den Inhalten auf einem Webserver zu tun hatte. Seit dazu auch das Site-Layout und größere Programmierprojekte gehören ist die Verwendung dieses Namens für unterschiedliche Aufgabengebiete gängig: Für den Administrator, der den Server-Rechner und die Server-Software technisch betreut, und für den Online-Redakteur, für die Pflege der Inhalte und des Erscheinungsbildes zuständig ist.
Webverzeichnis: Dienen wie Suchmaschinen zum Auffinden bestimmter Internetseiten. Webverzeichnisse werden allerdings 'von Hand', d. h. von einer Redaktion, aufgebaut und gepflegt. Webverzeichnisse haben daher in der Regel einen nicht ganz so umfangreichen Datenbestand, wobei allerdings die Qualität der gelisteten Seiten meist höher ist.
Werbebanner: Manche Internetauftritte werden, um eine Site kostenlos anbieten zu können, zum Teil durch Werbung refinanziert. Andere Firmen plazieren eine kleine, meist animierte, Graphik auf der Site des Werbeträgers. Ein Klick auf diese Graphik lädt die Site dieser Firmen. Der Werbebanner fungiet also gleichzeitig auch als Link. Diese Banner sind häufig am Kopf einer Site, mittlerweile aber auch als kleiner Button am Ende oder sogar zwischen dem Text plaziert.
WWW: World Wide Web. Grafischer und meistgenutzter Internet-Dienst. Oft wird das WWW auch als 'das Internet' bezeichnet obwohl es lediglich ein Teil der Dienste im Internet ist.
X-Complaints: = Beschwerdestelle. In manchen News-Headern steht das am Anfang einer Zeile, dahinter dann die eMail-Adresse, wohin Beschwerden über den Absender des Postings geschickt werden können. Gründe können u.a. sein: SPAM, Beleidigungen anderer Teilnehmer und Aufrufe zu Straftaten.
Zip: Ein populäres Datenkompressionsformat. Dateien, die mit ZIP komprimiert wurden, tragen in der Regel die Dateiendung ".zip". Zur De-Komprimierung benötigt man ein sogennantes Pack-Programm wie z. B. WinZip. Zip ist gleichzeitig der Markenname eines Massenspeichersystems des Herstellers Iomega. Eine Zip-Diskette kann 100 Megabyte Daten speichern, deutlich mehr als eine normale 3,5-Zoll Diskette (1,4 Megabyte). Eine neue Version der Zip-Disketten faßt sogar 250 Megabyte.